Von Reinhardtsdorf auf den Zschirnstein und zurück

Das Ziel unserer heutigen Wanderung sind der Kleine und der Große Zschirnstein.

Wir starten vom Parkplatz in Reinhardtsdorf auf der Waldbadstraße, vorbei an der Turnhalle und nach 500 m über freies Feld biegen wir nach links in Richtung Grundweg ab.

Nach einem kurzen Abstieg überqueren wir den Mühlgrundbach und wandern nach rechts den Grundweg entlang und folgen dem Bach etwa 2 km bis wir auf den Schlosserhübelweg treffen.

An dieser Stelle folgen wir dem Schlosserhübelweg bis zu einer Kreuzung. Anstatt geradeaus direkt zum Kleinen Zschirnstein oder nach rechts direkt nach Kleingießhübel zu wandern, biegen wir links auf die „Kastanienallee“ ab.

Nach etwa 1,5 km entlang der Kastanienallee kommen wir an die sogenannte „Kalkbude„. Wir biegen nach rechts ab und sehen schon den Großen Zschirnstein vor uns in die Höhe ragen.

Im Anschluss folgen dem recht steil aufsteigenden Wanderweg bis zum Gipfel des Großen Zschirnstein – fast die Hälfe der Wanderroute ist geschafft.

Triangulationssäule und Flugzeugabsturz am Großen Zschirnstein

Auf dem Großen Zschirnstein angekommen bemerken wir die Triangulationssäule oder „Nagelsche Säule„. Diese Säule erinnert an die Königlich-Sächsische Triangulirung der Jahre 1862 bis 1890 und ist nach deren Leiter, August Nagel, benannt.

Darüber hinaus genießen wir den Ausblick in die Böhmische Schweiz, auf den höchsten Berg im Elbsandsteingebirge, den Hohen Schneeberg.

Im Jahr 2010 war der Große Zschirnstein auf unglückliche Weise in den Nachrichten, weil ein schwedisches Kleinflugzeug bei einem Kunstflugmanöver am Südhang des Berges verunglückte.

Im Anschluss an die kurze Pause, führt uns die Wanderung auf dem Gipfelplateau entlang, wir steigen ein paar steile Stufen hinab, und erreichen an der „Wildbretthöhle“ den Schotterweg „B-Flügel“.

Hier folgen wir dem Wanderweg nach rechts und biegen nach 500 m links zum Kleinen Zschirnstein ab.

Anreise und Abreise für die Wanderung vom Parkplatz in Reinhardtsdorf

Mit der S-Bahn fahren wir von Dresden bis Bad Schandau (www.bahn.de).

Mit dem Bus Linie 252 von Bad Schandau (Bahnhof) können wir bis Reinhardtsdorf „Glaserschmiede“ fahren (VVO-Fahrplanauskunft).

Mit dem Auto fahren wir über Bad Schandau und folgen auf der Elbbrücke der Beschilderung nach Reinhardtsdorf-Schöna. Wir fahren auf der Hauptstraße durch Reinhardtsdorf bis wir auf der linken Seite die Feuerwehr sehen. Dort stellen wir uns auf den kostenfreien Parkplatz an der Glaserschmiede (siehe Karte).

Karte der Wanderung von Reinhardtsdorf auf den Großen Zschirnstein und den Kleinen Zschirnstein, nach Kleingießhübel und wieder nach Reinhardtsdorf

Höhenprofil der Zschirnstein Wanderung von Reinhardtsdorf
Die Wanderung auf den Zschirnstein beginnt mit einem langen Anstieg, aber dafür ist der Wanderweg von Kleingießhübel nach Reinhardtsdorf vergleichsweise flach.

Vom Kleinen Zschirnstein nach Kleingießhübel

Auf dem Kleinen Zschirnstein können wir die wunderbare Aussicht bis weit in die Sächsische Schweiz genießen.

Am Horizont sehen wir den Pfaffenstein, die Festung Königstein, den Gohrisch und den Papststein. Der bekannteste Wanderweg der Sächsischen Schweiz, der Malerweg, führt über diese vier Gipfel.

Vom Gipfel folgen wir einem kleinen Trampfelpfad, der als Kletterzustieg mit einem schwarzen Dreieck markiert ist, nach unten bis wir den Wiesenweg erreichen – ACHTUNG, trittfeste Schuhe notwendig. Von dort folgen wir dem Wiesenweg bis nach Kleingießhübel.

Alternativ können wir auch zurück zum B-Flügel wandern, biegen nach rechts ab und folgen zunächst dem grünen Punkt. Kurz nach der bekannten Wildbretthöhle folgen wir dem roten Punkt auf dem Hirschgrundweg nach Kleingießhübel.

Blick vom Kleinen Zschirnstein auf Festung Königstein
Vom Aussichtspunkt des kleinen Zschirnstein sind der Pfaffenstein, die Festung Königstein, der Gohrisch und der Papststein zu sehen.

Der Rückweg nach nach Reinhardtsdorf

Nachdem uns die Wanderung durch Kleingießhübel geführt hat, verlassen wir den Ort in Richtung Nordosten auf dem Dr.-Jacobi-Weg. Dem Weg folgen wir etwa 1 km über offenes Feld und erreichen den Wald.

Vom Feld geht es kurz bergab, wir überqueren den Prölitzschbach und wandern nach links, leicht nach oben. Nach ca. 500 m biegen wir wieder rechts ab, und folgen dem Wanderweg nach links und geradeaus bis wir den Wolfsberg erreichen.

Auf dem Wolfsberg genießen wir die Aussicht auf Reinhardtsdorf und sehen, dass bereits der Maler Caspar David Friedrich diesen Ausblick genoss und sich für seine Kunstwerke inspirieren lies.

Wir folgen einem kleinen Feldweg hinab nach Reinhardtsdorf und gehen auf dem Forstamtsweg und über den Kindergarten zurück zu unserem Ausgangspunkt.

Ausblick vom Wolfsberg auf die Kirche in Reinhardtsdorf
Der Blick vom Wolfsberg in Reinhardtsdorf auf die Kirche, den Zirkelstein und die Kaiserkrone.

Wanderungen in der Sächsischen Schweiz

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