Wandern im Nationalpark Sächsische Schweiz

Die Sächsische Schweiz ist eine der bekanntesten Regionen für einen unvergesslichen Urlaub in Deutschland und Sachsen. Unzählige Sehenswürdigkeiten liegen auf engem Raum zusammen und garantieren traumhafte Momente für Groß und Klein.

Südöstlich von der sächsischen Landeshauptstadt Dresden erstreckt sich die Nationalparkregion über eine Fläche von fast 100 m².

Fährt man von Dresden elbaufwärts in Richtung der tschechischen Grenze, beginnt sich die Landschaft ab Pirna zu verändern. Pirna ist der Sitz der Verwaltung vom Landkreis Sächsische-Schweiz Osterzgebirge. Die Stadt wird auch als „Das Tor zu Sächsischen Schweiz“ bezeichnet.

Die Sächsische Schweiz liegt zu beiden Seiten der Elbe und wird in zwei geografische Regionen unterteilt.

Von der Stadt Pirna im Westen entlang der Elbe befinden sich die bekannten Urlaubsorte Wehlen, Rathen und Bad Schandau direkt an der Elbe. Einer der letzten größeren Orte vor der Böhmischen Schweiz ist Reinhardtsdorf-Schöna.

Der westliche Bereich mit Bastei, Lilienstein und Polenztal

Diese Region erstreckt sich von Stadt Wehlen und Lohmen im Westen bis nach Hohnstein und Goßdorf im Osten.

Im Süden wird dieser Bereich der Sächsischen Schweiz von Bad Schandau, Rathen, sowie Stadt Wehlen begrenzt und im Norden von Lohmen und Hohnstein.

Zu den markantesten Felsformationen und Sehenswürdigkeiten in diesem Bereich zählen:

  • die Bastei (305 m üNN) mit der Basteibrücke über dem Amselgrund und der Felsenbühne Rathen,
  • der Hockstein, sowie der Brand (317 m üNN) bei Hohnstein,
  • der Lilienstein (415 m üNN) gegenüber der Festung Königstein.
Entlang der Elbe nach Pirna und der Bastei erreichen Sie die Festung Königstein. In dem Ort gibt es viel Unterkünfte, vor allem Ferienwohnungen und Pensionen.
Eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten in der Sächsischen Schweiz ist die Festung Königstein, unweit der Bastei. Bei der Anfahrt von Dresden, kann die Festung unmöglich übersehen werden!

Der östliche Bereich um Bad Schandau, Schrammsteine und Zschand

Die westliche Grenze von diesem Bereich des Nationalparks bildet die Stadt Bad Schandau und der zu Sebnitz gehörende Ort Altendorf. Die ebenfalls zu Sebnitz gehörenden Orte Ottendorf und Hinterhermsdorf bilden die nördliche Grenze.

Im Osten und Süden wird diese Region von der Landesgrenze zu Tschechien und damit von der Böhmischen Schweiz begrenzt.

Ein bekannter Ort in Grenznähe ist Reinhardtdorf-Schöna. Der Ort Reinhardtsdorf-Schöna liegt auf dem Plateau auf der linken Seite der Elbe, direkt gegenüber der Schrammsteine. Nach einer kurzen Wanderung auf dem fast im Ort liegenden Berg „Kaiserkrone“ hat man einen tollen Blick über die gesamte Landschaft bis Dresden und in Richtung der Böhmischen Schweiz.

Der Malerweg ist eine der bekanntesten Wanderrouten in Sachsen und führt durch das ganze Gebirge.
Die Täler und Gipfel der Sächsischen Schweiz können insgesamt 400 km langen, markierten Wanderwegen und unzähligen Wanderrouten ausgiebig erkundet werden.

Das Elbsandsteingebirge

Der Nationalpark Sächsische Schweiz und der Nationalpark Böhmische Schweiz in Tschechien werden als das Elbsandsteingebirge bezeichnet.

Das gesamte Gebirge umschließt eine Fläche von fast 700 m². Der Größte Teil des Gebirges liegt in Tschechien.

Der Hohe Schneeberg, ein Tafelberg in der Böhmischen Schweiz, ist mit 723 m üNN der höchste Berg im Elbsandsteingebirge. Der 33 Meter hohe Schneebergturm ist der ideale Aussichtspunkt für einen Blick in das Erzgebirge und weit in die Sächsische und die Böhmische Schweiz.

Die höchste Erhebung im deutschen Teil ist der Große Zschirnstein (561 m üNN) bei Reinhardtsdorf-Schöna.

Bezeichnend für diese einmalige Urlaubsregion in Deutschland sind urtümlichen, naturbelassenen Schluchten und Täler, wie dem Kirnitzschtal mit dem Lichtenhainer Wasserfall. Diese dunklen Täler wechseln sich mit markanten Tafelbergen wie dem Lilienstein ab, und sind das Rezept für einen unvergesslichen Urlaub.

Wandern in der Sächsischen Schweiz

Im Nationalpark Sächsische Schweiz verfügt über ein 400 km langes Netz aus markierten Wanderwegen.

Radfahrer können auf ein Netz auf etwa 50 km mit markierten Radwanderwegen zurückgreifen. Darüber hinaus führt teilweise der bekannte Elberadweg von Pirna durch die Sächsische und weiter in die Böhmische Schweiz.

Einer der bekanntesten Wanderwege in Sachsen und Deutschland ist der sogenannte Malerweg, welcher allein schon Wanderungen für mehrere Tage bereit hält. Auf den unzähligen Wanderrouten können Sie auch die vielen Schlösser und Burgen, wie die Burg Stolpen, Burg Hohnstein oder das Schloss Weesenstein erkunden.

Mit voller Wanderlust durch das Elbsandsteingebirge

Wandern und die Sächsische Schweiz sind untrennbar miteinander verbunden. Insgesamt 400 km gut ausgebaute und markierte Wanderwege laden zum genüsslichen Gehen ein.

Die Routen durch das Elbsandsteingebirge sind abwechlungsreich und für Groß und Klein begehbar. Wandertouren mit Hund und/ oder Kind sind auf den breiten Wegen meist kein Problem und gefährliche Bereiche sind meist gut markiert und ausreichend gesichert.

Viele Wanderziele, wie die Festung Königstein und die Basteibrücke sind auch mit kleinen Kindern oder sogar mit Kinderwagen gut erreichbar.

Die Wanderrouten in der Sächsischen Schweiz sind ideal für Tagestouren geeignet. Natürlich können auch Mehrtagestouren mit einer Übernachtung im Freien, dem sogenannten „Boofen„,  umgesetzt werden. Weitere Informationen zum Boofen in der Sächsischen Schweiz finden Sie hier.

Wandern auf dem Malerweg erfordert zwar eine grundlegende Kondition ist aber auf vielen Strecken perfekt für eine gemütliche Wanderung geeignet.
Wandern und die Sächsische Schweiz sind untrennbar miteinander verbunden. Die Wanderwege sind über insgesamt 400 km gut ausgebaut und markiert.

Wanderkarten und Wandertouren für die Sächsische Schweiz

Ohne Wanderkarte sind die 400 km Wanderwege und die unzähligen Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten im Elbsandsteingebirge nur schwer zu überblicken.

Im gesamten Nationalpark Sächsische Schweiz herrscht Wegepflicht! Das Wandern innerhalb der Kernzone des Nationalparks ist nur auf den markierten Wanderwege gestattet, außerhalb der Kernzone dürfen alle Wege genutzt werden.

Entlang der Wanderwege und auf vielen Wanderkarten werden die Wanderrouten wie farbig abgestuft und durch Symbole markiert.

Ein weißes Quadrat mit einem farbigen Strich oder Kreis markiert die Hauptwanderwege – dies sind gut ausgebaute, und meist leicht begehbare Wanderwege. Die Hauptwanderwege sind mit den folgenden Farben gekennzeichnet:

  • blau – markiert einen überregionalen Weg,
  • rot –  markiert einen regionalen Weg,
  • grün und gelb – weisen auf einen lokalen Weg hin.

Darüber hinaus gibt es sogenannte Bergpfade – markiert durch eine graues Rechteck mir einem grünen Dreieck, die Spitze des Dreiecks zeigt in die Wegerichtung. Diese Wege sind nur sehr spärlich ausgebaut und erfordern Trittsicherheit und teilweise eine gewisse Schwindelfreiheit.

Bergsteiger finden einen weißen Kreis mit einem schwarzen Dreieck, dessen Spitze wieder in die Wegerichtung zeigt, als Symbol für einen Zugang zu Klettergipfeln.

Ein weißer Kreis mit einem schwarzen Kreuz weist auf einen gesperrten Weg hin.

Des Weiteren sind vereinzelt noch Sondermarkierungen zu finden:

  • ein weißes Quadrat mit einem diagonalen, grüne Strich markiert Lehrpfade (z.B. den Flößersteig),
  • ein weißes Quadrat mit einem blauen E3 markiert den Europäischer Fernwanderweg E3
  • ein weißes Quadrat mit verschnörkelten M markiert den Malerweg.
Die Sächsische Schweiz ist eines der bekanntesten Wandergebiete auf der ganzen Welt und für Kletterer ein wahres Paradies.
Die Bastei und die Basteibrücke gehören zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten im Nationalpark.

Wandern im Elbsandsteingebirge

Demnächst finden Sie hier eine Übersicht zu Wandertouren durch die Sächsische Schweiz. Im Moment befindet sich unsere Datenbank noch im Aufbau, trotzdem können Sie bereits stöbern. Für die Wanderungen finden Sie folgende Angaben:

  • eine ausführliche Beschreibung der Wanderroute,
  • eine Karte inklusive dem  Track für Ihr GPS-Gerät als .gpx-Datei (kostenfrei!),
  • die Strecke in Kilometer,
  • das Höhenprofil der Strecke (inkl. Höhenmeter bergauf und bergab),
  • eine Einschätzung der „Schwierigkeit“ der Wanderung.

Der Malerweg

Der Malerweg zählt zu einem der bedeutendsten Wanderwege in Sachsen und ganz Deutschland. Wir wandern auf den Spuren von Künstlern der Romantik wie Caspar David Friedrich, Carls Gustav Carus oder Ludwig Richter.

Entlang des Malerweges entdecken wir viele der interessantesten Sehenswürdigkeiten der Sächsischen Schweiz, die Basteibrücke, der Kuhstall oder die Festung Königstein sind nur einige Beispiele. Außerdem erklimmen wir imposante Felsformationen wie die Schrammsteine, den Großen Winterberg, den Papststein, den Gohrisch (-stein) und den Pfaffenstein.

Der Malerweg ist ein Muss für jeden Besucher der Sächsischen Schweiz – nicht nur für Romantiker.

Zur Wanderung über den Malerweg

Wanderung von der Bastei durch die Schwedenlöcher nach Rathen und zur Basteibrücke

Dieser Wanderweg führt uns vom Bastei Parkplatz durch die Schwedenlöcher in den Amselgrund. Am Grünbach entlang wandern wir durch den Amselgrund, vorbei am Amselsee in den Kurort Rathen. Danach wandern wir zur Felsenburg Rathen und erreichen wieder die Basteibrücke.

Zur Wanderroute von der Bastei nach Rathen und wieder auf die Basteibrücke

Wanderung auf die Basteibrücke von Stadt Wehlen

Dieser Wanderweg führt uns von Stadt Wehlen auf die Basteibrücke und die Schwedenlöcher, vorbei am Amselsee nach Kurort Rathen. Der Rückweg führt über den Rauenstein zurück nach Stadt Wehlen.

Zur Wanderroute auf die Basteibrücke

Wanderung von Schöna über die Kaiserkrone und den Zirkelstein nach Reinhardsdorf

Dieser Wanderweg führt uns von Schöna auf die Kaiserkrone und den Zirkelstein, entlang des Malerweges auf den Wolfsberg und danach zur wundervollen Kirche in Reinhardtsdorf.

Zur Wanderroute über Kaiserkrone und Zirkelstein nach Reinhardtsdorf

Wanderung von Reinhardtsdorf auf den Zschirnstein nach Kleingießhübel

Auf dieser Wanderung starten wir von Reinhardtsdorf auf den Großen Zschirnstein und den Kleinen Zschirnstein, steigen hinab nach Kleingießhübel und wandern wieder zurück nach Reinhardtsdorf.

Zur Wanderroute von Reinhardtsdorf über den Zschirnstein

Wanderung von Hrenkso durch die Edmundsklamm zum Prebischtor

Diese Rundwanderung führt uns von Hrensko durch die Edmundsklamm und die Wilde Klamm nach Rainwiese und schließlich zum Prebischtor – dem größten Sandstein-Felsentor in Europa.

Zur Rundwandertour von Hrenkso durch die Edmundsklamm zum Prebischtor


Demnächst finden Sie hier weitere Vorschläge für Wanderungen durch die Sächsische Schweiz und das Elbsandsteingebirge.

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